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Grundsteinlegung des Ricam Tageshospizes

Eröffnungsrede von Toska Holtz, Geschäftsführerin Ricam Hospiz gGmbH und Mitglied des Stiftungsvorstandes der Ricam Hospiz Stiftung

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrter Herr Stadtrat,

sehr geehrte Vertreter und Vertreterinnen des Generalplanungsbüros und der Bauunternehmen,

sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Freundinnen,

liebe Förderer des Ricam Hospizes, 

Alle Projekte beginnen mit einer Idee, für die sich Menschen begeistern und für die sie sich einsetzen.

Diesen Gedanken verdanken wir dem Pfarrer Heinrich Pera aus Halle an der Saale, einem großartigen Vertreter der Hospiz- und Palliativbewegung. Er hat sich bereits in den 90er Jahren Gedanken gemacht, wie schwerstkranke Menschen, die sich in der Lücke zwischen ambulanter und stationärer Hospizversorgung befinden, unterstützt werden können –

Ein Tageshospiz.

Leider war damals die Zeit noch nicht reif für die zukunftsweisende Idee von Heinrich Pera. Das Fundament war noch nicht gelegt.

Wir sind heute viel weiter.

Wir stehen hier und legen den Grundstein für Deutschlands erstes Tageshospiz.

Die ersten zu sein, das kennen wir schon. Wir haben das erste stationäre Hospiz in Berlin gegründet. Schon damals, guckte die Hospizbewegung neugierig auf uns.

Wir bleiben nicht stehen. Wir bringen unsere Leidenschaft und unser Engagement für die stetige Entwicklung der Palliativ- Versorgung Für alle Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen in den Alltag und die Gesellschaft ein.

Für uns war ganz klar, welches der nächste Schritt sein muss:

Der Bau und die Gründung des Ricam Hospiz Zentrums, einem Tageshospiz mit integriertem stationärem Hospiz.

Wir vervollständigen die ambulante und stationäre Hospizlandschaft, bieten lebensverkürzt erkrankten Menschen an, am sozialen Leben teilzuhaben, lindernde Therapien und Angebote zu erhalten.

Angehörige und Freunde werden in die Lage versetzt, wieder Momente von Freiheit und Freizeit zu erleben, mal auszuspannen. Sie werden von Pflegearbeiten und alltäglichen Sorgen entlastet.

Unser Ziel ist die Linderung von körperlichen und seelischen Belastungen. Wir schaffen Möglichkeiten, ein gutes und erfülltes Leben bis zuletzt zu führen.

Wir helfen allen Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben. Es sind nicht nur die älteren, die alten Menschen, die eine schwere Erkrankung bekommen. Es sind nicht nur die Eltern, die von ihren Kindern beim Abschied begleitet werden. Es sind junge Menschen, die krank werden, Eltern, die ihre Kinder beim Abschied begleiten.

Für diese Menschen sind wir da.

Das können wir, weil wir vielfältig unterstützt werden.

Dafür bedanken wir uns. Bei Ihnen Herr Hikel -  Als Bürgermeister von Neukölln folgen Sie der Tradition der Neuköllner Bürgermeister und unterstützen unsere Arbeit und helfen uns bei der Vernetzung in unserem Kiez.

Bei Ihnen - Herr Stadtrat Liecke. Seit vielen Jahren sind Sie uns ein Freund. Ein kompetenter und großartiger Unterstützer unserer Arbeit im Bezirk und im Rahmen Ihrer Gesundheitspolitik.

Wir danken Herrn Adomeit, als Vertreter unseres Generalplanungsbüros. Sie und Ihre Mitarbeiter sind in einer Zeit an unsere Seite getreten, als unser Projekt ins Stocken geraten war, als uns kurzzeitig die Hoffnung schwand.

Zusammen mit befreundeten Unternehmen der Baubranche haben Sie gemeinsam mit uns alles unternommen, um unser Projekt erfolgreich fortzuführen.

Sie haben die Entwurfsplanungen des Architektenbüros Parmakerli und Fountis, denen wir für ihre Arbeit sehr dankbar sind, in die Ausführungsplanung und die aktuelle Bauphase überführt. Mit Ihnen allen haben wir wunderbare Partner an unserer Seite.

Wir bedanken uns auch von ganzem Herzen bei der Dreieinigkeitsgemeinde für den Glauben an unser Projekt und die stetige Unterstützung. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Nachbarschaft.

Und nicht vergessen darf ich Sie, die Freundinnen und Freunde, die Förderer des Ricam Hospizes.

Ohne Sie, ohne ihre vielfältige Unterstützung unserer Arbeit, wären wir nicht in der Lage, dieses Leuchtturmprojekt umzusetzen und einen weiteren Meilenstein der Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin und ganz Deutschland zu legen.

Im Namen des Vorstandes der Ricam Hospiz Stiftung danke ich Ihnen von ganzem Herzen und bin sicher, mit Ihnen schaffen wir alles!

Max Tau hat mal gesagt: „Man muss den Menschen die Wunder zeigen, die sie selbst vollbringen können.“

Und wieder guckt die Hospizbewegung neugierig auf uns. Lassen Sie uns zeigen, dass die Zeit reif für unsere Vision ist.

Lassen Sie uns erfolgreich sein.

Ich danke Ihnen allen sehr."

 

Berlin, 1.11.2018

Toska Holtz

Geschäftsführerin Ricam Hospiz gGmbH;

Mitglied des Stiftungsvorstandes der Ricam Hospiz Stiftung


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