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Pressemitteilung


Pflegende haben mehr verdient als Applaus

Seit Jahren spiegeln die Löhne in der Pflege, egal ob im Krankenhaus oder der Altenpflege, weder die fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch ihre Einsatzbereitschaft wider.

Im Krankenhaus betreut eine Pflegekraft bis zu 30 Personen, in der ambulanten Pflege ist die Zeit der Taktgeber für die Arbeit mit den Menschen. Und auch die pflegenden Angehörigen, speziell die pflegenden Kinder und Jugendlichen, bekommen kaum die Anerkennung, die ihnen zusteht.

Zum internationalen Tag der Pflegenden erklärt Stefanie Fuchs, pflegepolitische Sprecherin der Linksfraktion Berlin:

„Was in der Coronapandemie auch in der Öffentlichkeit überdeutlich wurde, ist schon seit Jahren der Fall: die Pflegekräfte halten durch Mehrarbeit und Idealismus das System am Laufen. Die Arbeitsbedingungen in der Pflege sind teilweise katastrophal. Personalmangel, Zeitdruck und Stress bedrohen nicht nur die Gesundheit der zu Pflegenden sondern auch die Gesundheit der Pflegekräfte. Auch die Löhne werden der Bedeutung der Arbeit, die die Pflegekräfte leisten, in keinster Weise gerecht. Klatschen allein reicht nicht. Jetzt müssen die Konsequenzen gezogen werden. Es braucht eine deutliche Steigerung des Mindestlohns in der Pflege und es muss endlich einen bundesweiten, allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für die Pflege geben. Der Pflegebereich darf nicht weiter dem Profitstreben unterworfen werden, Profitinteressen dürfen nicht über der Gesundheit der Menschen stehen.“


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