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Fragestunde: Salvador-Allende-Brücke

48. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Stefanie Fuchs:

Vielen Dank Frau Präsidentin. Ich frage den Senat: Stimmt das durch den Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick über die sozialen Netzwerke bekanntgegebene Wiedereröffnungsdatum der Salvador-Allende-Brücke, der 22. November 2019?

Senatorin Günther:

In der Tat, die Bauarbeiten an der Salvador-Allende-Brücke konnten sehr zügig vorangetrieben werden. Und wir gehen davon aus, dass der westliche Ersatzneubau ungefähr einen Monat früher als bisher geplant eingeweiht werden kann. Beim östlichen wird es dann bis Ende 2021 dauern. Ob es der 22. November wird, hängt von den Witterungsverhältnissen ab. Wenn die mitspielen, ist es ein mögliches Datum, aber darum wird es sich abspielen, dass dann der eine Teil der Salvador-Allende-Brücke wieder dem Verkehr zugänglich gemacht wird, sowohl dem privaten Verkehr als auch dem Busverkehr.

Nachfrage von Stefanie Fuchs:

Vielen Dank Frau Senatorin. Inwieweit werden Sie jetzt die Anwohner*innen rundherum informieren, weil im Moment haben es wir nur über die sozialen Netzwerke bekommen?

Senatorin Günther:

Wir müssen natürlich jetzt nochmal genau prüfen: Ist es der 22. November oder der 24. November? Deshalb ist es bisher noch nicht geschehen, aber die Anwohner*innen wurden von Anfang an sehr intensiv mit einbezogen. Und das wird auch bis zum Ende so bleiben. Wenn wir ein genaues Datum haben, wird dieses dann direkt an die Menschen vor Ort kommuniziert.

Zweite Nachfrage von Carsten Schatz:

Vielen Dank Frau Präsidentin! Frau Senatorin, erst einmal freue ich mich, dass es tatsächlich geklappt hat die Bauarbeiten so zu beschleunigen, dass wir fast einen Monat früher fertig sind als geplant. Meine Nachfrage ist: Wie versucht denn die Verwaltung sicher zu stellen, dass die Erfahrungen, die jetzt bei der Erstellung dieses Brückenbaus gewonnen wurden sind in der Beschleunigung solcher Projekte, dann auch bei nächsten Brückenbauprojekten umgesetzt werden?

Senatorin Günther:

Ja, wir versuchen natürlich bei allen Bauwerken, die gerade von solch elementarer Bedeutung für einzelne Stadtteile oder für die ganze Stadt sind, mit Prämien oder anderen Anreizen zu arbeiten. Das kommt aber auch teilweise an eine natürliche Grenze. Ich habe das ja auch schon beim letzten Mal dargestellt: Gerade die Prämien, die ausgelobt wurden für eine Beschleunigung konnten dann auch nicht vollständig abgerufen werden. Weil das natürlich heißt, dass man in die Nachtzeiten verlängert, dass man am Wochenende arbeitet und da ist die Begeisterung natürlich von den Anwohnerinnen und Anwohnern dann auch überschaubar. Und dann muss man einen vernünftigen Mittelweg finden, der einerseits die Fertigstellung des Bauwerks im Blick hat, aber andererseits die Menschen, die da vor Ort wohnen, auch nicht über Gebühr belasten. Insofern beziehen wir das natürlich ein und versuchen die Bauwerke, die augenblicklich betreut werden, schnellst möglich fertig zu stellen.

https://www.rbb-online.de/imparlament/berlin/2019/31--oktober-2019/31-oktober-2019---48--Sitzung-des-Berliner-Abgeordnetenhauses/fragestunde.html


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